de Gruyter
Die Welt ist Gottes
Die Welt ist Gottes
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Manfred Lautenschlaeger Award for Theological Promise 2024
Karl Barths Theologie wird gemeinhin - und zurecht - als Widerspruch gegen die Säkularisierung der Kirche in der Neuzeit gelesen. Inwiefern sie zugleich den Versuch darstellt, theologisch adäquat auf die Säkularisierung der die Kirche umgebenden Gesellschaft zu reagieren, hat die bisherige Forschung erst in Ansätzen ausgeleuchtet. Die vorliegende Studie untersucht, wie Barth ganz konkret auf das sich vollziehende Ende der 'christlichen Welt' im europäischen Kontext reagiert hat. Sie fragt: Welche ekklesiologischen und sozialethischen Umstellungen ermöglichten es Barth, die partikulare Existenz der Kirche in einem nichtchristlichen Umfeld theologisch zu affirmieren? Und welche Denkmuster prägten seine "Theologie der Welt", d.h. die von ihm vorgeschlagene theologische Bestimmung nichtchristlicher Menschen, des säkularen Staates und der profanen Kultur insgesamt?
Dabei wird die These plausibilisiert, dass Barth angesichts der gesellschaftlichen Säkularisierungsprozesse seiner Zeit eine umfassende christologisch-inklusive Theologie der Welt entwickelte, die von Christi Wirken auch in einer säkularen Gesellschaft ausging - und dass diese Welttheologie in Barths Denken zur Ausbildung charakteristischer Stärken und Schwächen geführt hat.
Author: Michael Pfenninger
Publisher: de Gruyter
Published: 11/20/2023
Pages: 454
Binding Type: Hardcover
Weight: 1.93lbs
Size: 9.21h x 6.14w x 1.13d
ISBN: 9783111324463
Language: German
About the Author
Michael Pfenninger, University of Zurich, Switzerland.
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